Sophia Lamp

1) Wie lange arbeitest Du schon als Yogalehrer für Satyaloka und welche Stunden gibst Du?

Ich bin ganz frisch dabei und freue mich riesig auf Euch alle - Yogalehrer-Kollegen wie alle Yogateilnehmer! Ich gebe montags um 20.00 Uhr eine kraftvolle Vinyasa-Flow-Class und sonntags um 10.30 Uhr eine dem Sonntags-Mood angemessene, entspannte Yoga-Class im Hatha-Stil in Ahrensburg.

Und ab 27.9.18 donnerstags in HH eine Restorative Klasse zum gezielten Einstieg ins Wochenende um 19.30 Uhr. 

 

 

2) Welche Erfüllung findest Du im Unterrichten und für Dich generell im Yoga?

Yoga hat mittlerweile mein komplettes Leben eingenommen :-) und das ist auch gut so! Da Yoga mich auf allen Ebenen (Körper, Geist und Seele) zutiefst erfüllt hat, von innen nach außen gereinigt und geheilt hat und aus mir einen von Liebe erfüllten, in seiner Mitte ruhenden und glücklichen Menschen gemacht hat, ist es für mich genauso erfüllend, dies in meinem Unterricht weiterzugeben.

 

Ich unterrichte nicht nur Asanas und Pranayama, sondern möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern darüber hinaus versuchen weiterzugeben, wie sie selbst wieder in die Selbstliebe und in ihre Mitte finden. Hier geschehen so herrliche Wunder! Anderen dabei zuzusehen, wie sie in ihre Balance und Selbstliebe zurückfinden, ist zutiefst erfüllend. Mehr Erfüllung geht nicht...

 

3) Was ist das Besondere an Deiner Art zu unterrichten?

Ich sehe den Menschen auf seiner Matte als Ganzes. Mich interessiert nicht in erster Linie, ob ein Mensch die Asanas perfekt auf der Matte zeigen kann, sondern was der Mensch mit auf die Matte bringt, also der Mensch hinter den Asanas, sein ganzes Paket an Persönlichkeit, Erlebnissen, Erfahrungen, psychischem und physischem Zustand, seine Einstellung zu sich selbst, die Ecken und Kanten des Menschen und warum diese da sind, und Vieles mehr. Es kann zum Beispiel eine körperliche Blockade einen psychischen Hintergrund, eine seelische Blockade, als Ursache haben. Beides zu erkennen, zu verstehen und zu heilen ist mein persönlichstes Anliegen. Ich verstehe Yoga als Körper-Psychotherapie in der schönsten Form, nur durch Bewegung, Atmen und Loslassen.

 

Bei meiner Arbeit als Rechtsanwältin für Strafrecht, die ich auch bin, habe ich tagtäglich mit traumatisierten Menschen zu tun, die schlimme Dinge erlebt haben, daher ist mir nichts Menschliches fremd. Meine vielfältige Erfahrung mit Menschen in all ihren Facetten fließt in meinen Unterricht mit ein. Vor diesem Hintergrund habe ich mich auch zum Thema traumasensibles Yoga (kurz Trauma-Yoga) fortbilden lassen. Ich praktiziere Traumayoga mit traumatisierten Erwachsenen, aber auch mit traumatisierten Kindern/Jugendlichen, um ihnen mithilfe von Yoga Methoden zur seelische Entlastung beizubringen. Diese Methoden tun auch gesunden Menschen sehr gut! :-)

 

Meine besondere Art zu unterrichten ist also, Menschen dort abzuholen, wo sie gerade in ihrem Leben stehen, und ihnen den Weg zu innerem und äußerem Frieden, zu Liebe und Selbstliebe und zur Lebensfreude zu zeigen. Dabei lasse ich mich auch oft von der Energie der jeweiligen Yoga-Class führen und werfe auch schon mal ein erdachtes Konzept über Bord, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Art von Yoga zu schenken, die ihnen gerade am meisten guttut.

 

4) Hat Dich Yoga verändert? Wenn ja, in welcher Hinsicht?

Yoga hat den Menschen aus mir gemacht, der ich in meiner Essenz bin - und immer war nur überdeckt. Yoga hat all meine Facetten hervorgeholt, die "positiven", wie die "negativen". Die "negativen" Facetten an mir durften hervorgeholt und mir gezeigt werden, um sie zu heilen und loszulassen. Die guten wiederum, um mir zu zeigen, wer ich wirklich bin und jeder von uns auch - reine Liebe. Die Yogapraxis hat in mir bewirkt, dass alles, was nicht zu mir gehörte, von mir abgefallen ist und das, was meine tiefe Wahrheit ist, immer stärker hervortrat. Ergebnis dieses Prozesses ist, dass ich mich in meinem wahren Wesen vollständig erkannt habe und dieses nun in aller Begeisterung, Liebe und Dankbarkeit lebe.

 

5) Nutzt Dir Dein yogisches Wissen auch im Alltag? (in beruflichen oder in privaten Situationen?)

Absolut! Wenn ich doch einmal unter Druck gerate, im Stau stehe oder sonstige Situationen erlebe, die mich herausfordern, dann gehe ich sofort in einen bewussten und präsenten Zustand über, kehre in meine Mitte zurück und atme tiefe Atemzüge (Vollatmung). :-)

 

6) Wenn Du Dich mit einem Satz beschreiben müsstest, wie würde der lauten?

Ich bin ein zutiefst authentischer und ehrlicher Mensch, manchmal etwas zu direkt, habe sehr feine Antennen und nehme Vieles wahr, sodass ich mich auf individuelle Stimmungen gut einstellen kann, bin sehr humorvoll (teilweise schräg), leidenschaftlich, voller Lebensfreude und Liebe.

 

7) Hast Du einen Lieblingsyogastil?

Nein. Ich liebe die YANG-Energie bei einem Vinyasa-Flow, die ruhende Energie beim Hathayoga und ebenso die YIN-Kraft bei einer regenerierenden Yinyoga-Stunde. Die Mischung aus allen drei Stilrichtungen ist für mich perfekt, weil ich damit ausgewogen bin mit stärkenden und entspannenden, männlichen und weiblichen Energien und mich dadurch körperlich, geistig und seelisch im Gleichgewicht befinde.

 

 

Sophia unterrichtet

In Ahrensburg

 

Montag,   20 Uhr       Vinyasa Flow

Sonntag, 10.30 Uhr  Pure Yoga

 

In Hamburg

 

Donnerstag, 19.30 Uhr  Restorative Yoga (ab 27.9.18) 

Unsere Klassen Heute


             2 Studios- 1 Mitgliedschaft

               Marion Schwarzat

 

             

        040/ 644 30 455

                info@satyaloka-yoga.de

 

                    Hamburg                                                                   Ahrensburg

  Poppenbüttler Hauptstr. 13                                                                     Große Str. 40

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Yoga is the practice of quieting the mind. It is simple but not easy.