Maren Kirchner

Maren unterrichtet

Sonntag, 18 Uhr        Satyaloka Flow (im Wechsel)

(1) Wie lange arbeitest Du schon als Yogalehrer für Satyaloka und welche Stunden gibst Du?

Ich arbeite seit Mai 2019 fest für Satyaloka und gebe im 14-tägigen Wechsel mit Britta sonntags um 18:00 Uhr die Stunde Flow & Relax. 

 

(2) Welche Erfüllung findest Du im Unterrichten und für Dich generell im Yoga?

Ich unterrichte seit 25 Jahren im Fitness- und Wellnessbereich. Das Unterrichten von Yoga ist daher schon immer ein fester Bestandteil meines Lebens gewesen. Egal, in welcher Stadt ich gelebt habe, ob ich schwanger war oder der Job mich extrem beansprucht hat, ich habe nie auf das Unterrichten von Yoga verzichtet. 

Yoga ist für mich der ideale Ausgleich zu meinem Mutterdasein und meinem Beruf. Hier finde ich immer wieder zu mir selbst, tanke Kraft, bekomme ein gutes Körpergefühl und viel Bestätigung. Bei jedem Unterrichten  treffe ich tolle Menschen! 

Für mich ist das Lehren von Yoga immer wieder eine wesentliche Erfahrung, da ich durch die Konzentration gefordert bin absolut im Hier und Jetzt zu sein, mich auf die Teilnehmer einzulassen, die mir ihrerseits immer viel zurückgeben durch das Vertrauen und die Freude, die sie mir entgegenbringen. Es ist ein unbeschreiblich tolles Gefühl am Ende der Stunde in zufriedene und lächelnde Gesichter schauen zu dürfen. Ich kann geben und erfahre danach eigentlich immer eine Glückseligkeit. Mein Mann sagt: „Immer, wenn du von deinem Yogaunterricht nach Hause kommst, hast du so ein Leuchten in deinen Augen und strahlst so schön“. Besser könnte ich meine persönliche Erfüllung durch das Unterrichten nicht beschreiben. 

 

(3) Was ist das Besondere an Deiner Art zu unterrichten?

Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass jede Stunde anders ist und ich nicht mein Programm, das ich vorbereitet und mir vorgenommen habe, durchziehen kann, da die Rahmenbedingungen variieren und die Teilnehmer einfach sehr heterogen sind. Ich glaube es gelingt mir mittlerweile ganz gut darauf flexibel und einfühlsam einzugehen und einerseits eine konzentrierte Stimmung zu schaffen, die gleichzeitig eine fröhliche, herzliche Atmosphäre und Leichtigkeit aufrecht hält. Ich fordere andererseits gerne heraus ohne dabei zu überfordern, sondern möchte einen Raum für einen achtvollen, aber auch humorvollen Umgang mit sich selbst schaffen. Teilnehmer sagen mir, dass ich eine besonders sanfte Art hätte, sie an ihre körperlichen Grenzen zu führen und das richtige Maß finde. Vor allem glaube ich, dass spürbar rüberkommt wie gerne ich unterrichte. 

 

(4) Hat Dich Yoga verändert? Wenn ja, in welcher Hinsicht?

Ja, durch Yoga habe ich ein besseres Gefühl für meinen Körper bekommen und ich kann auch mit den Signalen, die mir mein Körper sendet, besser umgehen, insbesondere mit meinen eigenen Grenzen, aber auch Stärken. Durch Yoga habe ich Wege und Mittel gefunden, neue Kraft zu tanken, aber auch mit meinen Kräften besser hauszuhalten. 

Das Praktizieren von Yoga hat mir meine Lebenserfahrungen bewusst werden lassen und mein Selbstvertrauen gestärkt. Ich glaube daran, dass man sich im Leben verändert, persönlich weiterentwickelt und reift, aber die persönliche, ganz individuelle Essenz, die einen selbst ausmacht, bleibt immer dieselbe. Auf der Yogamatte ist immer der Moment sich dessen bewusst zu werden, allein durch das bewusste Atmen und den Fokus auf das Hier und Jetzt. 

 

5) Nutzt Dir Dein yogisches Wissen auch im Alltag? (in beruflichen oder in privaten Situationen?)

Ja, Yoga ist für mich vielmehr als der Moment auf der Matte. Yoga hat meine Einstellung zu gewissen Dingen im Beruf und im Alltag verändert und ist für mich wie ein eigener roter Faden mit einem inneren Ampelsystem, an dem ich mich orientieren kann. Gleichzeitig bekomme ich durch das Praktizieren immer wieder Bewusstsein und Wertschätzung dessen, wie viel Glück ich habe. Gesundheit ist einer der wichtigsten Dinge im Leben. Yoga hilft mir diese aufrecht zu halten und mir dessen bewusst und dankbar zu sein. Ich setze mich häufig unter Druck alles richtig und vorausschauend zu machen und zu planen. Yoga hilft mir, mich auch mal von außen zu betrachten und mal „Fünfe gerade sein zu lassen“.

 

6) Wenn Du Dich mit einem Satz beschreiben müsstest, wie würde der lauten?

Ich kommuniziere gerne und bin irgendwie immer in Bewegung. 😊

 

7) Hast Du einen Lieblingsyogastil?

Ja, ich liebe besonders einen kraftvollen Vinyasa-Stil, gleichzeitig brauche ich zum Ausgleich das passive Yin Yoga. 

 


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Yoga is the practice of quieting the mind. It is simple but not easy.